Montag, 5. Januar 2015

Aus Kettenhemd mach Kettenweste

Hallo Blogosphäre,

vielleicht geht es den Kettenhemdträgern unter euch genauso wie mir:
Das an- und ausziehen ist -besonders bei vernieteten Flachringkettenhemden- ein Graus.
Es ist ein anstrengendes und schmutziges Geschäft.
Ich war es vor einiger Zeit Leid und habe beschlossen mein Kettenhemd vorne aufzutrennen und es mit Haken zu verschließen:

Ich habe die Kanten mit Leder umnäht um sie etwas stabiler zu machen.
Trotzdem sieht man, dass die Kante sich jeweils ein wenig schlängelt (Das war vor dem Einfassen deutlich schlimmer).

Ich werde vor allem unter den Ösen, in die die Haken greifen noch Lederstreifen nähen, damit sich die momentan noch klaffende Lücke bald schließt ;)

Ansonsten ist die Kettenweste nun an das Gambeson angenestelt und somit ganz einfach anzuziehen... Kein schmutziges Gesicht mehr :)

Im Museum in Rothenburg ob der Tauber gibt es übrigens ein historisches Original eines vorne offenen, mit Haken verschließbaren Kettenhemdes zu sehen...

Viele Grüße,
Mojo

Montag, 27. Oktober 2014

Kettenringe entrosten

Guten Tag liebe Mittelalter-/Larpgemeinde. Heute geht es um Kettenringe. Verrostete Kettenringe. Es geht darum, wie man eine Menge Geld sparen kann und Kettenringe wieder sauber bekommt.

Also... Ich will mein vernietetes Flachring Kettenhemd auf mich anpassen, weil es Ärmel hat, da würde mein gambesonierter Arm 2 1/2 mal reinpassen. Also das Netz nach einem Händler für einzelne Ringe durchforstet und auf einen Schlachtenhändler (will diesen Shop jetzt nicht direkt verlinken) gestoßen, der mir 1000 Ringe + Nieten für 44€ anbietet. Puh, damit hatte ich nicht gerechnet.

Also weiter gesucht. Und bei Zeughaus gelandet. Dort hatte ich mein Kettenhemd vor etwa einem Jahr gekauft und habe einen guten Deal gemacht, denn es war rostig und daher über 100€ günstiger.

Siehe da: Dieses Sonderangebot gabs gerade auch für Kettenringe. 13,99€ für 1000 Stück. Nicht schlecht, da kann ich für die Differenz gegenüber dem Schlachtenhändler gleich mal 30 schicke Schnallen für mein nächstes Projekt einkaufen :) Top!
Was habe ich bekommen?


Wie versprochen: 1000 rostige Ringe, aber saubere Nieten. Prima :)


Rostig waren die Ringe offenbar trotz Fett-Schicht. Da frag sich mal einer wie man das hinkriegt. Also erstmal heiß abgespült.
 Dann ordentlich in Spüli gereinigt.
 Und somit vom Fett befreit:
Als nächstes habe ich mir drei Konservengläser gespült und jeweils zwei Teelöffel reine Zitronensäure (Granulat zum Entkalken, gibts im Supermarkt) reingegeben:
 Und dann die Ringe auf die Gläser aufgeteilt:

Dann so viel kochendes Wasser darauf geschüttet, dass alles bedeckt ist und solange gerührt/geschüttelt bis das Granulat aufgelöst war. Wer im Chemie-Unterricht nicht noch weniger aufgepasst hat als ich weiß, dass Hitze chemische Reaktionen verstärkt oder zumindes beschleunigt, daher kochendes Wasser...
 Im Gegenlicht konnte man sehen, dass es im Glas ordentlich blubbert (wenn auch ganz fein).
 Ergebnis nach einer Stunde... Nicht schlecht!
 Dann nochmal eine Frische Lösung gemacht und über Nacht stehen lassen (also insgesamt wohl etwa 10 Stunden). Top! Fast komplett sauber!
 Nun aber schnell abspülen (damit die Säure von den Ringen runter ist) und trocknen, also ab in den bei 120° vorgeheizten Backofen:
Trotz der Schnelltrocknung gabs einen nicht unerheblichen Flugrost zu verzeichnen. Ich habe die 1000 Ringe in eine 0,5l PET Flasche gefüllt und etwa 50ml Balistol (Waffenöl) hinzugegeben. Das Balistol hat den Flugrost komplett gelöst und die Ringe natürlich konserviert. Arbeitsaufwand etwa 20-25 Minuten.
Die Zitronensäure und das Ballistol hatte ich sowieso zu Hause, daher hat mich das nichts mehr gekostet. Dafür hab ich jetzt 30 schicke Messingschnallen und 1000 saubere Ringe, statt nur 1000 saubere Ringe :)

Viele Grüße,

Mojo



Mittwoch, 22. Oktober 2014

Pechdraht - So geht das.

Unter einem Pechdraht versteht man ein verzwirntes Bündel aus mehreren (Leinen-)Einzelgarnen, welches durch Pech und Wachs zusammengehalten und verfestigt wird.
Auf Pechdrähte stößt man beispielsweise, wenn man sich selbst (mittelalterliche) Schuhe näht. Durch die Verwendung eines Pechdrahtes erhält man eine höchst widerstandsfähige Verbindung, da Pechdrähte meiner Erfahrung nach weniger scheueranfällig sind und auch selten reißen (eine Folge des verzwirnens). Zudem kann der Pechdraht eine (Leder-)Naht auch direkt abdichten.

Wie stellt man also nun einen Pechdraht her bzw. was wird zur Herstellung benötigt?

Primär werden benötigt:
  • Schusterpech
  • Bienenwachs
  • Leinengarn

Zum weiteren Verarbeiten braucht man dann:
  • Eine Ahle
  • Sattlernadeln oder Borsten (hier Nadeln)


 Und so gehts:

Garne vorbereiten
Man wickelt sich von der Spule mehrere gleich lange Garnstränge ab (hier drei).
Wie viele Garne man verwendet, hängt davon ab, was man vernähen will. Je stärker die Beanspruchung, desto mehr Stränge.

Garne aufrillen
Dann werden die Enden der Garne aufgedrillt. Hierzu greift man mit der linken Hand etwa 10cm vom Garnende entfernt den Garn (siehe Punkt) und hält ihn fest. Das Ende wird über das rechte Hosenbein gelegt.
Nun legt man die rechte Hand auf den Garn, Zeigefinger der linken Hand und die rechte Hand berühren sich (mit der linken musste ich den Foto halten).
Während man nun den Garn mit der rechten Hand nach vorne rollt, zieht man mit der linken Hand den Garn nach links.
Somit kann man in einer fließenden Bewegung die kompletten 10cm aufdrillen.
Ggf. wiederholen, bis die Fasern locker sind.

Dies führt man mit allen (hier 3) Garnenden auf beiden Seiten durch.

Spitze verdrillen
Der nächste Schritt hängt davon ab, mit was man nähen will.
Hier die Lösung für Schweine- oder Stahlborsten:
Da Borsten sehr dünn sind, braucht man einen Pechdraht, der am Anfang ebenfalls dünn ist, damit man Borste und Draht gut durch die sehr kleinen Löcher im Leder ziehen kann.
Wir legen die Enden der Garnstränge also jeweils um 5cm versetzt aneinander wie oben auf dem Bild. Dann werden die Enden verdrillt.

Hier die Lösung für Sattlernadeln:
 
Da Sattlernadeln an sich schon relativ dick sind, kommt man auch mit dickerem Draht durch das größere Loch. Hier können wir also die drei Garnenden auf gleicher Höhe zusammenfassen. Dann werden die Enden verdrillt:

 Das funktioniert nun genauso wie das Aufdrillen der Garnenden. Mit links ziehen, mit rechts über die Hose rollen. Immer nur nach vorne, oft hintereinander, bis aus drei Garnen ein Zwirn wird.

 Das ist das Zwischenergebnis. Hier kann man schön sehen, wie der Zwirn langsam dicker wird.

Spitze pichen
Damit die Spitze zusammenhält, pichen wir sie ersteinmal. Dafür nehmen wir den Pechballen in die linke hand, legen die verdrillte Spitze darauf und halten sie mit dem Daumen fest. Dann ziehen wir schnell am unverdrillten Ende, während der Daumen den Zwirn gegen das Pech drückt. Mehrmals wiederholen...
Durch die Reibungsenergie wird das Pech "flüssig" (eigentlich nur niedrigviskoser) und haftet an den Fasern an. Diese werden somit verklebt und "steif" wie auf dem Ergebnisbild zu sehen.

Den Rest verdrillen
Damit alles schön zusammenhält und sauber gepicht werden kann, müssen wir die Garne über die Gesamtlänge verdrillen. Hierzu spannen wir den Strang über irgendeine Art Haken (Türklinke, Schraubzwinge, etc), sodass wir beide Enden lose zur Verfügung haben. Die Enden werden auf das Hosenbein gelegt und die Rechte Hand wird wiederum auf die Enden gelegt.
Von diesem Zeitpunkt an stehen die Stränge konstant unter Spannung und dürfen nie komplett losgelassen werden!
Dann fährt die Rechte Hand wie gehabt nach vorne und der Strang verdrillt sich.
Dabei sollte man darauf achten, dass sich die Garnenden nicht miteinander verdrillen!
Hat man den "Endpunkt" erreicht, greift man beide Stränge mit der linken Hand an der Stelle, die ich mit einem Punkt markiert habe, und führt die Stränge wieder auf die Ausgangsposition.  Nun wiederholt man das so oft, bis die Garne richtig fest verdrillt sind.
Das auf dem Bild obendrüber reicht noch nicht!
So ist es gut. Nicht loslassen!!!

Zwirn pichen
Jetzt, da alles schön verdrillt ist, können wir den entstandenen Zwirn pichen. Dadurch wird u.A. verhindert, dass sich alles wieder aufdrillt sobald man los lässt. Man klemmt nun also den Zwirn zwischen Pechballen und Daumen ein und zieht den Ballen dann schnell zu sich. Dabei hält man den Zwirn mit der rechten Hand noch immer fest! Man sollte darauf achten, dass die Stränge dabei nicht miteinander in Berührung kommen, da sie sonst verkleben.
Mehrmals wiederholen, damit der Zwirn von allen Seiten mit Pech bedeckt wird (er dreht sich dabei ganz von allen).

Unter Spannung ziehen wir nun ein Ende des Zwirns weiter vom Haken weg, sodass die ungepichte Stelle des Zwirns, die hinter dem Haken war ebenfalls gepicht werden kann.
Danach, also wenn der gesamte Zwirn gepicht wurde, kann man endlich loslassen und seine rechte Hand auflockern.

Somit ist aus dem Zwirn ein "Draht" geworden. Aber wir sind noch nicht ganz fertig...

Draht wachsen

Der Draht ist nun noch ziemlich klebrig, was das Nähen erschwert. Daher wiederholen wir die letze Prozedur noch einmal mit Bienenwachs. Dadurch wird der Draht schön gleitfähig.

Draht polieren
Jetzt folgt der letzte Arbeitsschritt: Das polieren. Hierzu nehmen wir ein Stückchen fusselfreien Stoff (beispielsweise Leinen), schlagen ihn um den Draht und "rubbeln" damit den gespannten Draht auf ganzer Länge ab. Hier kommt wieder die Reibungsenergie ins Spiel: Wachs und Pech werden mehr oder weniger flüssig und durch die Kapillarwirkung in den Draht (und natürlich in den Stoff) gesaugt. Dadurch wird der Draht praktisch auch im Kern gepicht und erhält eine recht glatte Oberfläche.


Ergebnis:
Nach etwa einer viertel Stunde Arbeit sitze ich vor zwei fertigen Pechdrähten.

Nähvorbereitung:
Da wir beim Ledernähen oft recht fest an Borste oder Nadel ziehen müssen um sie mitsamt Draht durch das mit der Ahle geriebene Loch zu bekommen, befestigt man den Draht auf eine besondere Weise an seinem Werkzeug.

Etwa 5cm vom Drahtende entfernt (auf dem Beispielbild zu kurz) sticht man mit der Nadel bzw. Borste mehrfach möglichst mittig durch den Draht.

Man zieht das Drahtende etwa bis 2mm vor dem ersten Durchstich durch das Öhr, dann schiebt man die Durchstiche vorsichtig (in Pfeilrichtung) über das Öhr.

Der Draht hält sich somit ohne "Knoten" selbst am Werkzeug. Verdrillt man das ganze nun noch etwas, klebt es durch das Pech zusammen und löst sich somit praktisch nie von selbst :)


Wie kommt ein Laie wie der Mojo an dieses rar gesähte Wissen?
Ich habe es durch den hervorragenden Schuhbausatz von Meister Knieriem gelernt. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Herrn von der Heide für die tolle Bausatz Idee und fürs Vermitteln seines Wissens!


Viel Spaß beim ausprobieren!

Montag, 6. Oktober 2014

Helm- und Brünnenpolster

Dieser Arbeitsschritt liegt zwar schon lange hinter mir (März) aber was solls :)

Ich hatte mir anfang des Jahres ein Gambeson und eine Helmpolsterung bei Steelmastery in der Ukraine bestellt. Nach nicht ganz zwei Monaten kam die Lieferung an und ich bekam einen Schock, als der Zoll insgesamt nochmal 80€ (Einfuhr- & Umsatzsteuer + Zoll) von mir wollte. So war das Schnäppchen schnell zu einem Luxusgut geworden.

Wie dem auch sei, diese Kombination habe ich mir für meinen Helm - ein Bascinet - gekauft:

http://www.steel-mastery.com/en/padded-armour/padded-pelerines-and-aventails/wool-padded-aventail-for-bascinet-helmet

Schön gearbeitet. Es handelt sich um ein Schulter-/Nackenpolster für die Brünne und um eine Polsterhaube für den Helm. Man kann beides aneinander knüpfen, ich habe sie jedoch unabhängig voneinander montiert:




Mit dem Gambeson bin ich leider nicht ganz so zufrieden, aber dazu mehr in einem anderen Post...

Viele Grüße,
Mojo

Sonntag, 6. Juli 2014

These boots are made for walking

Anfang des Jahres hatte ich mir bei Meister Knieriem diesen schicken Bausatz bestellt:
http://www.knieriem.net/product.php?id_product=232

Ne Menge Geld, aber was man dafür bekommt ist auch nicht von schlechten Eltern:


Fertig zugeschnittenes Leder, Leisten & Nägel, Leinengarn, Bienenwachs, Stahlborsten (sozusagen die Nadeln des Schusters), Schusterpech, das Schnittmuster um später weitere Schuhe herstellen zu können, ein Ahlengriff mit zwei Ahlen, einen Handschutz und Anleitungen auf Papier und als Video auf DVD! Da kann ja fast nix mehr schief gehen!


Hier fertige ich gerade eine Stoßnaht an... Wenn das fertig ist, sieht das so aus:
  Und gewendet (man näht auf links)

Und so sieht der fertige Schuh vorm Wenden aus.



Man sieht, dass die "Fäden" (Drähte) unterschiedlich dick sind. Die muss man sich selber drillen, pechen und wachsen, ist aber alles beschrieben und nach etwas ausprobieren schnell gelernt.
Dann kommt die wohl mit Abstand anstrengendste Arbeit: Das Wenden. Vorher weicht man den Schuh ordentlich in Wasser ein. Ich weiß nicht, ob ich hier vielleicht zu wenig eingeweicht hatte, aber es war ein riesen Krampf, ich saß locker eineinhalb Stunden an einem Schuh und danach sind mir beinahe die Hände abgefallen... Sei's drum, das Ergebnis ist schön geworden und nun weiß ich auch, warum handgemachte Wendeschuhe so viel kosten ;-) Harte Arbeit will belohnt sein!

Hier der fertige Schuh:



Für mich hat sich der Bausatz auf alle Fälle gelohnt. Ich habe sehr viel über Lederbearbeitung gelernt und viele Stunden Ablenkung gehabt :)

Viele Grüße,
Mojo






Donnerstag, 20. März 2014

Nierentasche und Essbesteck

Ich bin für beide Hobbies dermaßen viel am basteln, ich komm mit Bloggen überhaupt nicht hinterher...
Die letzte Woche ist in eine Nierentasche geflossen, also eine etwa nierenförmige Gürteltasche:


Das Stück ist wendegenäht, mit selbstgezwirntem Pechdraht. Die Schnalle hab ich vom Vehi Mercatus (www.vehi-mercatus.de/‎).
Auf der Innenseite des Deckels findet sich ein Plätzchen für meinen Esslöffel:
Der Löffel ist ebenso von VM, aber er ist mir etwas zu klein. Kommt mir vor wie ein langstieliger Teelöffel. Etwas anderes ist aber schon unterwegs.

So und zum Abschluss gibt's dann noch den Rest des Essbestecks:
 Kommt AUCH vom VM. Wenn man schonmal bestellt... Ich habe die Scheide (und bei der Gelegenheit auch gleich meinen Gürtel) mit dunkelbrauner Schuhcreme umgefärbt. War mir beides zu hell...


Hoffe es gefällt.
Beim nächsten mal kann ich euch hoffentlich meine erste selbstgebaute LARP-Waffe zeigen: Einen Hodendolch. Hört sich fies an, ne? ;)

Gruß Mojo

Donnerstag, 27. Februar 2014

Pieks, autsch! Dazu Klamotten und ein Rüstungsständer

Die letzten Wochen waren etwas ätzend für mich. Beim Schaukampf-Training habe ich die (abgerundete, stumpfe) Spitze eines Schaukampf-Schwerts ins Auge bekommen und musste operiert werden.
Scheinbar bin ich aber ein riesen Glückspilz im Unglücksland und komme wohl ohne weitere Schäden und somit ohne Sicht-Einschränkung davon. Puh. Ab jetzt wird nur noch mit ordentlichem Visier trainiert.
So sah das am nächsten Morgen aus:
Nicht schön, aber gottseidank selten. Entsprechend war ich 1 1/2 Wochen außer Gefecht, durfte keine Bildschirmgeräte nutzen, nicht lesen, nicht Arbeiten gehen, keinen Sport treiben. Mir war also furchtbar langweilig.

Aber vor diesem Unfall ist so einiges gelaufen:
Ich habe mir einen Rüstungs- und Klamottenständer gebaut:


Ich habe eine fast vollständige Klamotte für die Zeit um 1400:

Und ich habe einiges an Rüstung angesammelt:


Momentan arbeite ich an einem Schuhbausatz vom Meister Knieriem. Sehr interessant, sehr Zeitaufwändig und ziemlich anstrengend. Ein unboxing und den aktuellen Stand der Arbeit gibt's in einem der nächsten Posts.

Viele Grüße vom wieder auf beiden Augen sehenden Mojo :)